Im Fluss der Zeit – eine musikalische Reise von der Renaissance zur Moderne
Wie können wir uns eigentlich die Renaissance vorstellen? Wie war das damalige Lebensgefühl? Und welche Bezüge gibt es zur Gegenwart? All diesen Fragen möchte das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake auf die Spur kommen, und zwar auf musikalischem Weg. Daher steht am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr das Konzert “Im Fluss der Zeit – eine musikalische Reise von der Renaissance zur Moderne” mit dem Ensemble Horizonte auf dem Programm. Der Kartenvorverkauf hat soeben begonnen.
Das Ensemble Horizonte ist vor allem für zeitgenössische Musik bekannt. Doch immer wieder richtet es den Blick zurück – auf frühere Jahrhunderte und auf Klänge, die einst ebenso neu und überraschend waren wie heutige Kompositionen. Vergangenes wird nicht als entrücktes Denkmal präsentiert, sondern kontextuell eingebunden in das klangliche Material der Gegenwart; oder um einen Begriff aus der Denkmalpflege zu verwenden: “kritisch rekonstruiert”. Das wiederum passt perfekt zur aktuellen Sonderausstellung “Liebe oder Last?! Baustelle Denkmal”, die das Museum derzeit in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz präsentiert.
“Es sang vor langen Jahren”, so lautet ein Vers von Clemens Bretano, den Arvo Pärt 1984 vertonte. Dieser Satz könnte gut als Leitgedanke für das Konzert dienen, das durch verschiedene Epochen der Musikgeschichte führt: vom Mittelalter über Renaissance und Romantik bis hin zur Moderne. Das siebenköpfige Ensemble aus Bläsern, Streichern und Harfe musiziert gemeinsam mit der Sopranistin Miriam Ludewig.



