Mitmachprogramme zur Sonderausstellung

 

 

Spannende Mörderjagd

 

Wie wäre es mit einer „Mörderjagd“ durch das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake? In Kooperation mit Schülerinnen und Schülern des Literaturkurses 2020/2021 der Karla-Raveh-Gesamtschule ist dieses interaktive Projekt entstanden. „Mörtel, Mord und Missgunst“ lautet der Titel des spannenden Ratekrimis mit historischem Hintergrund. Er spielt im Jahre 1584, im Zeitalter der Renaissance.

 

Bei dem fiktiven Fall dreht sich alles um Armgard, die Gattin des lippischen Fürsten Simon VI., der seinerzeit auf Schloss Brake lebte und regierte. Seine Frau stirbt nach einem hysterischen Anfall im Alter von nur 30 Jahren unter ungeklärten Umständen. Das Schloss ist zu der Zeit eine Baustelle, bevölkert von Domestiken, Gauklern, Bauarbeitern und Familienmitgliedern. Da stellt sich die Frage: Wer hat die junge Gräfin auf dem Gewissen – und warum?

 

Doch wie findet man als Besucherin oder Besucher nun den Mörder? „Im Museum sind Hinweise zu finden. Dazu zählen direkt lesbare Dokumente und QR-Codes, die wiederum zu Videos führen. Darin spielen die Kursmitglieder den Besuchern verschiedene Szenen und Verhöre vor“, erklärt der Kursleiter Philipp Schmidt-Rhaesa. So kommt man nach und nach zur Lösung und erfährt ganz nebenbei und spielerisch etwas über das Schloss, das Museum und die Renaissance. „Durch derlei Projekte wird die Bildungspartnerschaft zwischen der Karla-Raveh-Gesamtschule und unserem Museum lebendig und zu einer echten Win-Win-Situation“, freut sich Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes.

 

Wer die Lösung herausgefunden hat, kann sie auf einen Lösungszettel schreiben und an der Museumskasse abgeben oder per Mail senden an P.Schmidt-Rhaesa@krg-lemgo.de. Unter allen richtigen Einsendern verlost das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake attraktive Preise.

 

Die Teilnahme an der Mörderjagd ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Das Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Foto 1: Gerd Altmann auf Pixabay

 

Foto 2: Freuen sich auf und über die Mörderjagd: (von links) Kristina Blanke, Juliane Blanke und Fiona Veldinck. Es fehlt noch Emilie Darmietzel, die auch zur “Endredaktion” beigetragen hat.

 

 

 

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